Schüler fragen Chefs
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Barbara Schankin
Ltd. Regierungsschuldirektorin
Bezirksregierung Münster
Von-Holte-Str. 56
48167 Münster

Mein Berufswunsch stand bereits nach dem ersten Schuljahr fest: Ich wollte Lehrerin werden. Nach dem Studium der Fächer Biologie und Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum unterrichtete ich an verschiedenen Gymnasien im Ruhrgebiet. 1996 wechselte ich als Schulleiterin des Gymnasiums Wolbeck nach Münster. Seit Februar 2005 arbeite ich in der Schulaufsicht für Gymnasien bei der Bezirksregierung Münster.
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Dr. Hans-Joachim Böckenholt
Leitender Regierungsschuldirektor a. D.


Als Schüler des Hittorf-Gymnasiums in Münster war ich noch recht unsicher über meinen zukünftigen beruflichen Lebensweg. In Erwägung gezogen wurden die Berufe eines Rechtsanwalts, eines Beamten in der Kommunalverwaltung, eines praktischen Arztes und der eines Philologen. Die Neigung zur Philologie überwog schließlich, was ich nie bereut habe. Nach einem auch wissenschaftlich ambitionierten Studium der Germanistik, Geographie, Pädagogik und Geschichte wählte ich schließlich das Lehramt am Gymnasium als Beruf, unterrichtete an Gymnasien in Ibbenbüren, Rheda-Wiedenbrück, Münster und Emsdetten, bildete an den Studienseminaren in Rheine und Münster Studienreferendare für das Lehramt am Gymnasien und an Berufsschulen aus und wurde 1991 zum Dezernenten bei der oberen Schulaufsichtsbehörde in Münster ernannt. Neben fachspezifischen (Mitarbeit und Federführung bei der Entwicklung etlicher Lehrpläne und fachlicher Handreichungen) und schulfachlichen Interessen (Leitung von Fortbildungsveranstaltungen) spielte der ehrenamtliche Einsatz in vielen fachnahen Bereichen stets eine wichtige Rolle in meinem Leben, noch während der Schülerzeit z. B. als Redakteur in einer Schülerzeitungsredaktion oder als Schülersprecher, später in der historisch und geographisch fundierten Heimatpflege oder in zahlreichen Stiftungs- und sonstigen Beiräten, eine, wie ich aus der Rückschau meine, interessante Möglichkeit, den Blick zu weiten und berufliche Einseitigkeit zu vermeiden.